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Willkomen auf der Homepage von Manuel Wyss ...


Ich freue mich, euch aktuell über meine Erlebnisse zu berichten!
Viel Spass auf meiner Homepage!

Euer Manuel


Fuschlseelauf

Geschrieben von: Manuel am .

Sehr kurzentschlossen startete ich mich beim Fuschlseelauf (12km mit 250 Höhenmetern) am letzten Wochenende. Bin ich doch sehr oft in Fuschl beim Mohrenwirt und bei dem Wetter ist die Gegend ein Traum!

Wie die Feuerwehr ging es los nach dem Startschuss. Zu dritt lief die Spitzengruppe kurz vor mir, ich wusste nicht genau, wie es um meine Beine steht nach dem Inferno Triathlon von vor einer Woche. Daher liess ich es ruhig angehen. Den ersten KM war für die 3 unter 3 Minuten schon vorbei, das war einfach zu schnell für mich. Bereits bei KM 2 liess der Vorjahressieger reissen und ich konnte ihn ein- und gleich überholen. Ebenso mit dem 2. Läufer, jedoch bei KM 5. Der letzte verbliebene und spätere Sieger war jedoch weg und nicht mehr gesehen. Ich wurde ebenfalls noch von einem Läufer gestellt 3km vor Schluss. Ich hatte in einer waldigen mit Wurzelübersäten Passage noch Bodenkontakt, konnte mich aber schnell wieder aufraffen und auf die Strecke zurück und konnte den dritten Rang mit einer Zeit von 44.30min ins Ziel bringen!

Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, und Podest ist immer genial. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bereits wieder so laufen kann nach den 5600 Höhenmetern vom Inferno. Nun heisst ein wenig erholen und dann geht es in die Vorbereitung auf den Marathon in München.

Euer Manuel

Infernalisches in der Innerschweiz

Geschrieben von: Manuel am .

Von den Strapazen in Zürich erholte ich mich sehr schnell, was ev an den Glückshormonen lag vom guten Ergebnis. Wetterbedingt konnte ich meine Pläne nicht so gut umsetzen, hatte ich doch vor, im Hinblick auf den Inferno Triathlon mehrere Male auf den Untersberg zu gehen, um einfach viele Höhenmeter zu sammeln.

Ich freut mich unheimlichauf den Inferno Triathlon, einfach weil es ein Klassiker ist, und ein sehr ehrlicher Triathlon. Ein wenig Muffensausen hatte ich auch, wusste ich doch nicht genau, was mich da erwartet.

Kurz die Daten: 3,1km Schwimmen im Thunersee, 97km Rennrad mit 2150 Höhenmetern (grosse Scheidegg), MTB 30km mit 1200 Höhenmetern (kleine Scheidegg) und Laufen aufs Schilthorn mit 2200 Höhenmetern.

Wir reisten bereits am Donnerstag Abend nach Spiez an, checkten die verschiedenen Wechselzonen am Freitag ein. Die Umgebung, die beiden Seen, Eiger, Mönch und Jungfrau, Interlaken - alles einfach wunderschön!

Der Startschuss ertönte um 6.30 Uhr. Alles war sehr entspannt, keine Schlägerei, kein Gedränge gar nichts. So fand ich schnell meinen Rhythmus und fand mich in einem Wasserschatten wieder. Nach entspannten 48min entstieg in den Fluten des Thunersees. Rauf aufs Rennrad und sofort in den ersten Stich hinein in Richutng Beatenberg. Das war sehr hart, gleich nach der Wechselzone sofort rein in die erste Steigung. Ich konnte einen gutes Tempo fahren und kam nach einer schnellen Abfahrt nach Interlaken. Dort überholte mich eine kleine Gruppe, der ich mich anschloss und bis an den Fuss der grossen Scheidegg folgte. Ich kannte die grosse Scheidegg nur von Erzählungen, daher ging ich es mal etwas ruhiger an. Zu Beginn ist die Steigung nicht ohne, aber am Ende ist es fast ein bisschen zu steil für meine Begriffe. Es erinnert an kleine extra für den Giro angelegte Passsträsschen. Egal, jammern hilft nicht, einfach fahren. Nach der Abfahrt nach Grindelwald kam der mir beinah unbekannte MTB Part. Ich bin 2x auf dem MTB gesessen vor dem Inferno, daher wusste ich nicht, wie es sich so richtig anfüllt nach beinah 4h Rennrad in den Beinen. Es ging aber recth passabel, und ich kletterte die Strasse hoch in Richtung kleine Scheidegg. Ich konnte auch hier ein für mich gutes Tempo fahren, doch am Ende musste ich kurz schieben. Es war so steil, dass vorne das Rad abhob und hinten der Reifen durchdrehte. Ich denke, es hängt am meisten mit meinen Fahrkünsten zusammen :-) Irgendwann kam ich dann oben an und dann Begann das Desaster. Die ersten freudigen KM bergab konnte ich es krachen lassen. Doch kurz vor Lauterbrunnen war es so steil, steinig und wurzelübersät, dass ich absteigen musste und schob. Ich traute meinen Augen nicht, so steil, einfach zu arg für mein Können. Da verlor ich einige Minuten, hatte ich doch meine Rennradschuhe mit Lookplatten, was es nicht so leicht machte, sicher runterzukommen. Egal, auch das war geschafft und endlich konnte ich in die Laufschuhe wechseln. Die ersten flachen KM von Stechelberg nach Lauterbrunnen konnte ich einen guten Schnitt laufen und überholte viele Läufer. Am Anstieg nach Mürren versuchte ich einfach immer locker zu laufen. Oben angekommen, ging es auch da 2-3 KM wieder relativ flach nach Mürren. In Mürren machte ich einen kurzen Umzieh-Stop, um trocken die letzten 8km und 1300 Höhenmeter anzugehen. Diese 8km hatten es in sich, es war so steil, das ich nicht gerade hochgehen konnte, es war nötig, in leichten Schlangenlinien hochzugehen. Ich hatte aber einen guten Rhythmus, und konnte einige andere Teilnehmer überholen. Am Schluss konnte ich mit der 4. Laufzeit noch einige Plätze gut machen. Nach 9.58h kam ich als 12. glücklich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, endlich die Strapazen geschafft zu haben, auf dem Schilthorn an!

Es war ein gigantisches Erlebnis! Die ganze Organisation, die Gegend, der Spirit - einfach genial!

Ich möchte mich noch bei meinem Betreuerteam ganz herzlich bedanken, ohne dieses hätte ich das nie so hingebracht! Dauernde Begleitung den ganzen Tag, anfeuern, Nahrungsabgabe, Reservekleidung geben, mitfiebern, das war echtes Teambuilding und ein perfektes Tag!

Jetzt heisst es mal erholen, ruhig Sport machen. Mal schauen, was noch kommt, ev noch einen Marathon laufen, und mal den Spätsommer geniessen!

Keep on training, Euer Manuel

Geschafft - AG Sieg in Zürich und 15. Gesamt

Geschrieben von: Manuel am .

Die Woche in Zürich war sehr angenehm! Es ist einfach schön am Zürichsee!

Am Donnerstag baute ich den kleinen Messestand für sailfish im Temo Sport Zelt auf der Landiwiese auf. Am Abend lief ich meinen letzten 10er vor dem Rennen am Sonntag. Ich spürte schon, dass ich relativ gut erholt war. Freitag und Samstag fuhr ich mit dem Rad von Galgenen auf die Messe, am Freitag Abend zurück, einfach um die Muskulatur vom Stehen an der Messe ein wenig zu lockern!

Am Sonntag klingelte um 3.50 Uhr der Wecker. Aufstehen, Kaffee schlürfen und Nudeln kochen. Danach alles zusammenpacken und los geht das Abenteuer. Akkus der Funkschaltung waren aufgeladen, Flaschen mit Kohlenhydraten versehen, Reifen aufgepumpt, Sonnencreme eingeschmiert - es konnte losgehen.

Seit einiger Zeit gibt es keine Massenstarts mehr bei Ironmans, sondern sog. Rolling Swim Starts. Die Athleten werden in einen Kanal gepfercht und alle 5sek dürfen 8-10 Athleten ins Wasser stürmen. Ich stellte mich ca in die 10 Reihe und versuchte meinen Rhythmus zu finden. Mein Ziel war unter einer Stunde aus dem Wasser zu sein. Ich fühlte mich nicht so wohl, auch kam ich ab und an in andere Schwimmer hinein, und hatte gegen Ende eher zu kämpfen mit der Länge. Nach 58.57min lief ich über die Safainsel zur Wechselzone. Beutel nehmen, ausleeren, Neo ausziehen, Nummer drüber, Helm auf, Socken und Schuhe anziehen und los geht´s in Richtung Rad. Sofort fandich einen guten Rhythmus, und ich reihte mich 12m hinter Regula Rohrbach ein, die ich vom Schwimmen aus Zürich kenne und für die ich mal Lauftrainingspläne schrieb vor 15 Jahren. So fuhren wir, in meinen Augen recht zügig in Richtung Rapperswil. Wir holten einige ein und mir ging es echt gut. So absolvierte ich die erste Runde, ernährte mich regelmässig und versuchte keine übermässigen Spitzen in den Belastungen zu haben. Die 2. Runde fuhr ich mit der gleichen Taktik, am Ende war ich nach 4.58.14h wieder auf der Landiwiese. Rad in den Rechen, Helm aus, Anzug ausziehen, Laufhose und -shirt an, Laufschuhe binden und los gehts. Ich spürte sehr wenig in den Beinen, ich merkte nur, dass ich zu schnell losgelaufen bin. Die Uhr zeigte es mir dann auch auf - 3.45min/km. Das ist zu schnell, so versuchte ich, nicht zu drücken, was mir schwerfiel. Nach 9km spürte ich eine leichte Krise kommen, und so versuchte ich 2 Becher Cola und 2 Becher Boullion zu mir zu nehmen, einfach um Zucker und Salz aufzunehmen. Und das funktionierte, ich spürte wieder ein wenig Kraft in den Beinen und so setzte ich diese Taktik fort, und bis zum Ende hielt ich so durch!

Unterwegs hatte ich - v.a. am Rad - mitbekommen, dass ich 45 bzw. nach dem 2. Mal auf der Forch 40. overall war. Wieviele Athleten ich dann überholt habe war mir nicht bewusst. Einige ja, und es hatten mich ja wenige überholt. Somit war ich sehr überrascht, als ich als 15. Mann und als 5. Age Grouper nach 9.11.42h ins Ziel laufen durfte!

Es ist ein echt extrem guter Tag gewesen, und ich habe meine Vorhersage (1-5-3) fast punktgenau umsetzen können - echt genial! Vielen herzlichen Dank an alle, die mit mir mitgefiebert, mich angefeuert haben! Vielen lieben Dank auch an alle Team Mitglieder, die am Liveticker gewesen sind, die mir Nachrichten geschickt haben - und vielen lieben Dank an meine Betreuer Reto, Adrian und meine Frau Edith!

Jetzt heisst es mal ein wenig erholen, bevor es dann mit dem Inferno mitte August weitergeht :-)

Keep on training!

Euer Manuel

in motion

In Motion for Success

Team WY55

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